Aktuelles
Leonhard Frank – der Dichter und die Malkunst (1904-1914)
Vortrag von Dr. Hans Steidle:
Termin: Freitag, 20. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Spitäle, Zeller Straße 1, 97082 Würzburg
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Vereinigung der Kunstschaffenden Unterfrankens
Zum Inhalt: Leonhard Frank (1882-1961), der prominenteste Würzburger Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, 6 Jahre Besuch der Volksschule, suchte seine Identität als Künstler, zunächst als Studierender an der Akademie in München, dann als Kunstmaler, um in Berlin sich für die Schriftstellerei zu entscheiden. Frank lebte in beiden Städten in der avantgardistischen Boheme und kannte führende Persönlichkeiten der Kunstszene. Von seiner Zeit und Tätigkeit als bildender Künstler ist gerade eine Mappe mit farbigen lithografischen Drucken erhalten, literarisch ausgeschmückte Schilderungen Franks und Materialien, die das aufregende Leben Franks in München und Berlin (1904-1914) erhellen, als die expressionistische Revolution die gesamte künstlerische Tradition erschütterte. Der Vortrag ist Teil des Forschungs- und Buchprojekts „Leonhard Frank – Maler, Dichter und der neue Mensch“.
Glück ist Leid. – Spurensuche auf dem Lebensweg von Sofie Benz, der ersten großen Liebe von Leonhard Frank
Vortrag und Lesung
Die Autorin Petra Brixel stellt ihr gleichnamiges Buch vor.
Zum Inhalt: Nachdem die Malerin Sofie Benz ihren Freund Leonhard Frank im Jahr 1908 verlassen hatte, verarbeitete der gebürtige Würzburger seinen Schmerz in sechs Farblithografien mit dem Titel „Fremde Mädchen am Meer und eine Kreuzigung“. So schildert er es in seinem Buch „Links wo das Herz ist“. Danach wandte er sich von der bildnerischen Kunst ab und wurde ein bekannter Schriftsteller. „Die Räuberbande“ wurde 1914 zu einem ersten großen Erfolg.
Wer aber war Sofie Benz, seine erste Geliebte?
Termin: Mittwoch, 20. November 2024, 18.30 Uhr
Ort: Stadtbücherei Würzburg, Falkenhaus Dauthendey-Saal
Eine Veranstaltung von Stadtbücherei Würzburg und Leonhard-Frank-Gesellschaft.
Mehr Informationen zum Buch und zur Veranstaltung
Vortrag und Lesung, anlässlich des 100. Todestages von Marie Frank, Mutter des Dichters Leonhard Frank
Referent: Dr. Hans Steidle
Termin: Mittwoch, 23. Oktober 2024, 19.30 Uhr
Ort: Kunsthaus Michel, Semmelstr. 42, 97070 Würzburg
Eine Kooperationsveranstaltung von Akademie Frankenwarte, Leonhard-Frank-Gesellschaft, der Gleichstellungsstelle für Frauen und Männer der Stadt Würzburg und Kunsthaus Michel.
Eintritt frei
Marie Frank (1852-1924), Mutter des Dichters Leonhard Frank, verstarb vor 100 Jahren und schrieb vor 110 Jahren unter dem Pseudonym Marie Wegrainer den autobiographischen Roman „Der Lebensroman einer Arbeiterfrau“, um ihren Sohn zu unterstützen. Er handelt von ihrem Leben in Armut, Belastungen als Dienstmädchen in vornehmen Familien und als Ehefrau und Mutter.
Es ist eines der wenigen Bücher über die sogenannten Dienstmädchen, die 30 Prozent der berufstätigen Frauen um 1875 ausmachten. Fakten und Fiktion liegen nah beieinander: Im Buch kann sie weder als Dienstmädchen, noch als Ehefrau ihr Glück machen.
Der Roman gibt einen spannenden Einblick in die Sozialgeschichte des Kaiserreichs, das Leben einer eigenwilligen und starken Frau und über die Familie des Dichters Leonhard Frank …
